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Weltfrieden erfordert souveränes Wertedenken

Millionen Menschen fordern Weltfrieden oder erliegen dem Irrglauben, dass dieser eigentlich existiert, obgleich es realistisch betrachtet längst überall brennt. Die einstige Wertegemeinschaft ist verkommen zu einer egoistischen, abhängigen, leblosen Gesellschaft ohne Moral, Anstand sowie Loyalität. Es zählt nur das schnelle Geld und wer mit wem ins „Karriere“-Bett geht. Familienwerte, Verbundenheit gegenüber der Natur oder langfristig nachhaltiges Pflichtbewusstsein fehlen indes vollends. Woran liegt das, dass insbesondere Europa zerfällt?

 Joachim Sondern

Nun, die Antwort ist denkbar einfach: Wer jahrhundertelange Volksprägungen ablehnt, gemachte Erfahrungen, welche der freien, unabhängigen Bildung dienlich sind, Traditionen verteufelt, weil jene dem modernen Dauerkonsumierleben widersprechen, hegt Ängste vor souveränen Entwicklungen, verhindert Weltfrieden, denn sofern Bürger innerlichen Halt vorfinden, machen sie sich mithilfe des Konsums keinesfalls mehr abhängig, genießen Momente vollkommen offenherzig, gehen sorgsam mit ihrer Lebenszeit um, bleiben gesund. All das wollen politische „Zocker“ selbstverständlich nicht, da infolgedessen der weitere Ausbau ihres Überreichtums gefährdet wäre.

Monopoly – das Spiel der Wirtschaftsmacht

Vorhandene Wirtschaftssysteme wurden mitnichten wegen mangelnden Arbeitsfleißes oder durch Fehler sämtlicher Völker geschädigt, sondern einzig aufgrund massiven Missbrauchs seitens verschiedener Machtinteressengruppen, die dank konspirativer Kapitalkriege Weltfrieden lediglich vortäuschten. Diese Lobbygruppen suggerieren Millionen Menschen Gegenteiliges, wollen Bürgern künstlich erzeugte Schuld auferlegen, ihnen ein schlechtes Gewissen einreden. Verfehlen solche Strategien den gewünschten Wirkungseffekt, erzählen Marionetten globaler Drahtzieher dem Volk, es sei alles äußert komplex, Veränderungen würden unkalkulierbare Risiken beinhalten.

Warum sollten sie auch Wahrheiten erzählen? Diese gefährden seit jeher totalitäre Machtansprüche. Tatsache ist, Wirtschaft war niemals kompliziert, sondern entspringt dem Grundgedanken simpler, gesellschaftlicher Tauschgeschäfte. Aktuell befinden sich diverse Völker innerhalb der durch das Hochfinanzsystem geschaffenen Schuldgeldspirale. Jenes sogenannte „Schuldgeld“ hat allerdings mit realwirtschaftlichen Faktoren nichts gemein, schließlich besitzen Banken verworrene Privilegien, wozu Geldschöpfung aus dem Nirwana zählt. Geld, welches rein virtuell existiert, ohne direkten Wert, verleihen Banken gegen Zinsen. Resultierend daraus entsteht neues, ebenfalls wertloses Schuldgeld.

Realer Weltfrieden – nein zum Schuldgeld

Der guten Erziehung geschuldet, zahlen Bürger dennoch brav ihre Verbindlichkeiten, weil das Geld ja „geliehen“ wurde, obgleich völlig wertlos. Die im Finanzsektor entstandene „Wertlosigkeit“ beinhaltet fließende Gesellschaftsübergänge, denn wer seine Verbindlichkeiten begleichen möchte, muss karriereorientiert, oberflächlich kühl leben. Wahre Werte getreu traditioneller, kultureller Prägungen empfinden Menschen demnach als innerliche Fremde. Warum Familie, wenn neue iPhones schnelles Vergnügen bieten, Singlenetzwerke Abenteuer versprechen? Kartoffeln kochen? Wozu? Pizzalieferanten bereiten weniger Arbeit. Verwahrloste, in Bequemlichkeit ertrinkende Gesellschaften gediehen bis dato. Erst jetzt brechen einige Menschen ihre trügerischen, erkrankten Scheinbilder. Nur eines fehlt: die Bereitschaft, das aktuelle Finanzsystem aufzugeben.

Wie das? Ganz einfach, Verbindlichkeiten von Bürger zu Bürger erzeugen unnötigen Druck, schwere Nöte. Verzichten Völker untereinander einheitlich darauf, Verbindlichkeiten einzufordern, besteht sofortige Schuldenfreiheit. Das im Kreislauf befindliche Geld wäre just schuldenfrei, realwirtschaftliche Neustarts problemlos umsetzbar. Richtig, Banken können hinsichtlich geschaffener Gesetze radikal ihre Verbindlichkeiten einfordern, doch fehlen weitere Druckmittel, wenn Bürger gegenseitige Schulden erlassen. Greift daraufhin gar der kooperative Gedanke, leben Menschen im Wohlstand, tilgen Bankverbindlichkeiten, ohne weitere erneut aufzunehmen, wodurch sie ihre Unabhängigkeit zurückerlangen, Finanzsysteme jedwede Macht verlieren.

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